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Forschung

Die Köpfe hinter dem IRRT® Verfahren

Die treibende Kraft hinter der Entwicklung des IRRT® Verfahren ist Claus Gronholz. Seit der Gründung der H.U.R. Hamburg GmbH (Hamburger Umwelt Recyclingtechnologien) 2009 forscht er für diese im Bereich der Rostascheaufbereitung. Seine jahrelange Erfahrung macht ihn zu einem der weltweit führenden Experten auf diesem Gebiet. Seine Forschungsergebnisse und das daraus entwickelten Verfahren im Bereich der Metallrückgewinnung – gerade für nicht magnetische Metalle – waren maßgeblich für die Errichtung verschiedener Anlagen zur Rückgewinnung von Metallen aus HMVA. So auch 2012, als die damals weltweit größte Anlage dieser Art in der Nähe Bostons realisiert wurde. In den folgenden Jahren perfektionierte er dieses Verfahren unter dem Namen STRATEGO weiter. Mit dem IRRT® Verfahren erweitert er seine bisherige Herangehensweise der Metallrückgewinnung um die Erzeugung von Ersatzbaustoffen. Bei der Auswahl der möglichen Verfahren kommen ihm auch seine Erfahrungen aus der Medizintechnik zugute.

Bei seiner Forschungsarbeit wird Claus Gronholz maßgeblich von seinem Sohne André Gronholz unterstützt. Nach Entwicklungsbeginn der innovativen Aufbereitungstechnologie IRRT® im Jahr 2012 übernahm er die Aspekte der operativen Anwendung. Diese umfassten unter anderem den Aufbau und Betrieb der Testanlage sowie die Auswertung der dort gesammelten empirischen Daten. Als offizieller Miterfinder des mittlerweile patentierten IRRT®-Verfahrens leistete er darüber hinaus gerade auch einen entscheidenden Beitrag bei der Entwicklung der Reaktortechnologie ReUST. Bei proCLIR ist er speziell für die praktische Übertragung des Verfahrens vom Forschungslabor in die großtechnische Anwendung zuständig.

Im Sommer 2023 zogen Claus und André Gronholz die Ingenieurberatung JE-C GmbH mit ihrem Geschäftsführer Jörg Eckardt hinzu. Dieser ist bereits seit über 30 Jahren in der Recycling-, Energie- und Abfallwirtschaft tätig und verfügt so gerade über entscheidende Kenntnisse der Branche. Seine Erfahrungen als langjähriger Geschäftsführer eines Anlagenbauunternehmens sind sowohl bei der generellen Etablierung als auch bei der praktischen Implementierung neuer Verfahren von Nutzen.